12.07.2019
Im LSG Lippewiesen morgens u. a. 1 w Schnatterente mit 7 pulli (2-3 Wochen alt), ein Paar Eisvögel, etwa 6 Brutpaare Teichrohrsänger mit flüggen juv., ein singender Feldschwirl; am Radbodsee später ein einsamer Streifen-x Graugans-Hybride (anderer Vogel als in der Lippeaue Hamm-Ost; dort zuletzt vom 8.-13.03. im NSG Mühlenlaar verpaart mit w Graugans) und mindestens eine rufende Wasserralle (W. Pott).

09.07.2019
Im NSG Oberwerrieser Mersch gegen 17 Uhr u. a. ein Bruchwasserläufer und 3 Kiebitze in der Flutmulde am Lippeauenpfad (H. Regenstein).
In der Schmehauser Mersch morgens erstaunliche 400 Mauersegler recht niedrig über der Lippe segelnd; in der Disselmersch (Kr. Soest) anschließend u. a. 9 Flussregenpfeifer (6 ad., 3 juv.), 2 ad. Bruchwasserläufer, etwa 30 Lachmöwen, ein singender Wiesenpieper (W. Pott).


06.07.2019
In der Schmehauser Mersch morgens u. a. ein Weißstorch, ein noch warnendes Brutpaar Kiebitze mit drei flüggen juv., zwei Mittelspechte mit Verfolgungsflügen, das bereits zweite BP Neuntöter mit mind. einem flüggen juv., 40 Uferschwalben und ein Baumpieper . Im NSG Mühlenlaar seit mind. einer Woche ein Mischpaar aus einer Weißwangengans und einem Weißwangen- x Kanadagans-Hybriden unter Kanadagänsen (W. Pott).

In der näheren Umgebung der Haarenschen Heide u. a. ein fast oder eben flügger juv. Kiebitz und ein Paar Schwarzkehlchen (J. Hundorf).
Im Hammer Süden 1 Paar Sperber mit mind. 3 juv. (N. Pitrowski).

05.07.2019
Heute um 11.30 Uhr Totfund einer Schleiereule an der Braamer Straße in Werries; wahrscheinlich Verkehrsopfer (K. Sudbrack).

30.06.2019
Im NSG Tibaum haben die drei jungen Weißstörche heute am frühen Morgen das Nest verlassen. Hier außerdem u. a. 1 w Löffelente, 5 Kiebitze, 3 Flussregenpfeifer, 2 Waldwasserläufer, 7 Graureiher, 1 Silberreiher, 2 Kuckucke, 1 Baumfalke und 1 Rotmilan (N. Pitrowski).

28.06.2019
Im Ostteil der Schmehauser Mersch morgens u. a. 1 BP Nilgänse mit 1 pullus (wenige Tage alt), 1 m Krickente, 1 ad. Kiebitz, 2 ad. Flussregenpfeifer, 5 Waldwasserläufer, 1 ad. Bruchwasserläufer im PK, 2 rufende m Kuckucke, mind. 130 Uferschwalben (und derzeit etwa 80 Brutpaare), ein Brutpaar Neuntöter mit drei bereits eben flüggen juv., ein juv. Schwarzkehlchen, 1 sing. Baumpieper. In der angrenzenden Disselmersch (Kr. Soest) u. a. 2 Silberreiher, 17 Kiebitze, 4 juv. Flussregenpfeifer, 1 ad. w Kampfläufer im PK, 4 Waldwasserläufer, 31 Lachmöwen (3 juv.), 1 m Neuntöter (W. Pott).

25.06.2019
Wie auch schon bei den vorherigen Nachtkartierungen in der östlichen Lippeaue zwischen Fährstraße und A2 auch in der heutigen Nacht keine Wachteln oder Wachtelkönige. Zusätzlich zu den beiden bekannten Brutrevieren in der Schlagmersch und Umgebung noch zwei weitere Brutnachweise für Waldohreulen in der östlichen Lippeaue: in der Haarener Lippeaue 2 bettelrufende Juvenile sowie in der Oberwerrieser Mersch 2-3 bettelrufende Juvenile (C. Härting).

23.06.2019
Am TÜP Frielick morgens u. a. 4 Kiebitze (1 ad. m, 3 flügge juv.) und 1 ad. Flussregenpfeifer mit einem nicht flüggen juv. im Munitionsdepot sowie erfreuliche 8 ad. Kiebitze mit mind. 6 juv. (alle fast oder eben flügge) an angrenzendem Maisacker auf gemähter Grünlandparzelle; in der näheren Umgebung außerdem u. a. 2 rufende Mittelspechte, mind. 2 Kolkraben, 4 Hohltauben, gleich 4 m Neuntöter (davon 2 im Mundepot), ein intensiv warnender Gartenrotschwanz (starker Brutverdacht) und einige rufende Laubfrösche (W. Pott).
In der Disselmersch (Kr. Soest) anschließend 3 fast flügge juv. Weißstörche, deren Horst auch Platz für mind. 5 BP Feldsperlinge bietet (dort mehrere Paare fütternd, dazu etwa 6 weitere Ind. tschilpend an 4 Stellen in benachbarten Hecken), 1 ad. Grünschenkel im PK, 3 ad. Bruchwasserläufer im PK, 2 ad. Waldwasserläufer, 1 juv. Lachmöwe sowie an einem Hof in Büninghausen eine Brutkolonie der Mehlschwalbe mit 44 (!) vollständigen Nestern (dort im Vorjahr 34 BP) und ein Paar Schwarzkehlchen auf hofnahem Grünland (W. Pott).

22.06.2019
Im NSG Tibaum heute Vormittag u. a. 7 Graureiher, 2 Paare Haubentaucher, 1 w Löffelente, 8 Kiebitze, 1 Paar balzende Flussregenpfeifer, 2 Bruchwasserläufer, 1 Waldwasserläufer und 1 m Neuntöter (N. Pitrowski, J. Hundorf).
Im westlichen Bereich eines Baugebietes in den Lippewiesen 5 balzende Flussregenpfeifer, 1 Waldwasserläufer, 4 Gebirgsstelzen und 6 Bachstelzen (N. Pitrowski).

19.06.2019
Heute Morgen im NSG West-Geithe neben vielen Familientrupps häufiger Singvogelarten (Kohlmeise, Blaumeise, Zaunkönig, etc.) auch je 1 Bunt-, Mittel- und Grünspecht (rufend) sowie 1 singende Gartengrasmücke und mehrere Waldbaumläufer. Wie schon bei den letzten Besuchen im NSG West-Geithe auch dieses Mal genau null angeleinte Hunde. Trotz der an jedem Zugang zum Waldgebiet gut sichtbar aufgestellten Hinweise auf die Anleinpflicht und der erwähnten Bußgelder scheint die Stadt Hamm hier für keinerlei Sensibilisierung gegenüber Haltern sorgen zu können (oder wollen?). In der Oskerheide (Kr. Soest) neben Ringel-, Hohl- und Türkentauben auch mind. 2 Turteltauben und 1 singender Bluthänfling (R.Biermann).

In der Westgeithe wurden am 19.06., wie inzwischen offenbar alljährlich zu dieser Zeit, sämtliche für die seltenen Waldschmetterlingsarten Kaisermantel und Kleiner Eisvogel wichtigen Staudensäume (mit dichten Beständen u. a. des Wasserdosts) entlang der Waldwege gemäht (H. Tegethoff).
In den RHB Westhusens am 20./21.06. u. a. mind. 4 juv. Kiebitze (zwei flügge und ein 3 Wochen alter juv. im RHB-Ost, mind. ein 10-14 Tage alter pullus unter 2 ad. m im RHB-West), mind. 23 (!) Flussregenpfeifer (12 ad., davon einer brütend, 4 flügge juv., 3 nicht flügge juv., 3 pulli im RHB-Ost, ein warnender ad. im RHB-West), 1 rufender Kuckuck, 1-2 singende Feldlerchen, 1 singender Feldschwirl (W. Pott).

17.06.2019
Im NSG Alte Lippe und Radbodsee am frühen Morgen u. a. 8 Graureiher, 1 Silberreiher, 1 Mäusebussard, 1 Rotmilan und 1 Turmfalke. Auf der Lippe zwischen der Münsterstraße und dem Gersteinwerk u. a. mind. 5 Paare Haubentaucher, 1 Zwergtaucher, 8 Reiherenten, 1 Eisvogel und 2 Paare Gebirgsstelzen mit mind. 6 Jungvögeln. An einem Industriestandort in der westlichen Lippeaue 4 – 5 Paare Flussregenpfeifer. Im Bereich des NSG Eckernkamp 2 Wespenbussarde (N. Pitrowski).

15.06.2019
An den Scheringteichen morgens u. a. 1 BP Höckerschwäne mit 3 pulli, 2 Paare Löffelenten, immerhin 65 ad. (54 m, 11 w) plus zwei Junge führende w Schnatterenten mit 10 und 4 pulli, 1 m Krickente, 1 w Reiherente mit 2 pulli, mind. 2 Kiebitze, ein singender Feldschwirl (W. Pott, J. Hundorf).

Das Vorkommen des Kiebitz 2019 in Hamm – Ergebnisse der Synchronerfassung

Am 07. April 2019 fand wie geplant die Synchronerfassung zum Vorkommen des Kiebitz im Bereich der kreisfreien Stadt Hamm statt. Im Bereich der Stadt Hamm wurden während der Synchronerfassung 2019 71 Brutpaare erfasst. Vorkommen mit mehr als zwei Brutpaaren fanden sich vornehmlich in den Stadtbezirken Heessen und Uentrop, im Norden und Osten des Stadtgebietes. Während der Synchronerfassung im Jahr 2018 wurden, trotz vorausgegangener ungünstiger Wetterbedingungen und des damit einhergehenden Zugstaus, insgesamt 74 brutverdächtige Paare festgestellt. Der geschätzte Gesamtbestand des Kiebitzes im Stadtgebiet von Hamm (226 qkm) dürfte aktuell bei nur noch maximal 90-110 Brutpaaren einzuordnen sein.

Die Biologische Station wird die Ergebnisse aus 2019 im Rahmen des OAG-Stammtischs am 28.06.2019 vorstellen.

Biologische Station Kreis Unna | Dortmund
Carolin Schreer und Klaus Klinger

14.06.2019
An den Scheringteichen morgens u. a. 1 m Löffelente, für die Jahreszeit beachtliche 53 (!) ad. Schnatterenten (darunter 80-90 % m; dort zuletzt 1 w mit 9 pulli am 10.06.), ein kreisender Weißstorch, 3 ad. Kiebitze (2 m, 1 w), mind. 1 Flussregenpfeifer, 2 Lachmöwen, 1 sing. Feldschwirl (W. Pott).

12.06.2019
Im NSG Schlagmersch am Abend neben einem Paar Reiherenten und einem Mäusebussard auch 2 Waldwasserläufer. Am Südufer des Datteln-Hamm-Kanals mind. 2 singende Sumpfrohrsänger (R. Biermann, A. Sudbrack).

08.06.2019
An den Scheringteichen u. a. 1 m Löffelente, 1 m Krickente, 1 Kiebitz, 2 Flussregenpfeifer (Brutverdacht), 2 Waldwasserläufer (J. Hundorf).

07.06.2019
In der Schmehauser Mersch und Umgebung mind. 5 Neuntöter (4 warnende m, 1 w) in fünf – noch zu bestätigenden – Revieren, die noch Ende Mai sehr wahrscheinlich nicht besetzt waren (W. Pott).
Aktualisierung zum Brutbestand des Weißstorchs in Hamm (6 Brutpaare, siehe 26.05.2019): Das Brutpaar auf den Zinnen Schloss Heessens füttert mind. 2 juv. (H. Regenstein).

04./05.06.2019
In der Oskerheide (Kr. Soest) u. a. 3 Turteltauben (darunter ein Paar), 18 Hohltauben in zwei Trupps, 1 m Neuntöter warnend, 5 singende Feldlerchen sowie derzeit knapp 20 Reviere/BP der „Wiesenschafstelze“ in Wintergetreide (besonders in Gerste und Triticale) und 6-7 Reviere/BP Bluthänflinge in Baumschulen (W. Pott).
Am frühen Morgen im westlichen Teil eines Baugebietes in den Lippewiesen (Hamm ans Wasser) 4 Flussregenpfeifer, 2 Gebirgsstelzen und 5 Bachstelzen. Auf der Lippe 1 Paar Haubentaucher mit 1 Jungen, 1 Zwergtaucher und 1 Eisvogel (N. Pitrowski).


29.05.2019
In der Feldflur zwischen Bockum und Hövel an der Wellingstraße sind noch 2 Kiebitzpaare auf der Traditionsbrutfläche anwesend. Ein Weibchen huderte drei wenige Tage alte pulli auf einem aufgewachsenen Maisacker. Südlich des Kurricker Berges (Kreis WAF) ebenfalls noch 5 ad. Kiebitze auf Mais mit mind. einem flüggen Jungvogel. In der Umgebung auch 2 Wiesenschafstelzen und 1 Feldlerche (M. Fehn).

30.05.2019
Auf den zuvor großflächig verschilften und im Winter (einschließlich aller Dornsträucher) komplett geräumten Grünlandbrachen des „K-Parks-Süd“ im DuPont-Gelände u. a. 3 Reviere/BP Kiebitze (3 m, 2 w, davon 2 brütend, ein Paar mit Kopula) und mindestens 2 Reviere des Flussregenpfeifers (einer brütend oder hudernd) sowie in der näheren Umgebung ein kreisender Wespenbussard, ein rufender Kuckuck und ein warnender Neuntöter (W. Pott)
Am frühen Abend im östlichen Bereich des NSG Tibaum u.a. 33 Graugänse, 2 Schnatterenten,1 Flussregenpfeifer, 7 Haubentaucher (3 Paare), 2 Kuckucke, 4 Sumpfrohrsänger, 5 Rohrammern, mind. 6 Teichrohrsänger und 2 Sumpfmeisen (M. Fehn, T. Karwinkel).